Tipps rund um das Hamburger selber machen

Hier einige Tipps rund um das Hamburger selber machen. Die häufigste Panne dabei ist eigentlich, dass aus den dünnen Hamburger Scheiben auf dem Grill dicke Bälle werden. Das Fleisch zieht sich beim Grillen dann zusammen. Geschmacklich ist es keine Veränderung, aber Hamburger Brötchen sind eben nicht so gut geeignet, um Fleischbälle und nicht Fleischscheiben aufzunehmen 🙂

Hackfleisch gut kneten

Vor allem wenn die Hamburger-Pattys ohne Ei zubereitet werden, muss das Hackfleisch gut geknetet werden. Denn dadurch wird die Bindung am Besten. Das beste Ergebnis erzielt man beim Kneten mit der Hand. Bei großen Mengen kann man aber durchaus auch eine Küchenmaschine mit Knethaken einsetzen. Dann kann man immer noch jede Portion vor dem Formen mit der Hand etwas durchkneten.

Zusammenziehen der Pattys verhindern

Zum einen hängt es an der Fleischqualität, ob die Pattys sich beim Grillen sehr zusammenziehen, zum anderen kann man auch etwas entgegenwirken. Zum Beispiel in dem man die Pattys in der Mitte etwas eindrückt. Oder auch einfrieren vor dem Grillen hilft. Am Besten ist es aber, wenn man direkt auf die Fleischqualität achtet. Desto höher der Fett und Wassergehalt beim Hackfleisch, desto mehr ziehen sich die Hamburger beim Grillen leider zusammen. Eine optimale Qualität erhält man, wenn man recht mageres Rindfleisch selbst durch den Fleischwolf dreht.

Zusammenziehen auf dem Grillrost verhindern

Entweder mit einem Pfannenwender (aus Metall wegen der Hitze) die Hamburgerrohlinge beim Grillen platt halten oder mit einem Hamburger-Gewicht arbeiten.

Hilfsmittel für das Hamburger Formen

Es gibt Hamburger Pressen. Hier kommt einfach die gewünschte Menge, gut geknetetes, Hackfleisch in die Presse. Dann zusammendrücken, oberes Teil abnehmen und mit etwas Geschick (je nach Model) den Hamburger Patty entnehmen. Sehr hilfreich sind Hamburger Pressen vor allem, wenn man ein paar mehr Hamburger formen möchte. Außerdem werden dann alle Hamburger gleich groß. Um allen Hamburgern eine möglichst perfekte Form zu geben, ist eine solche Hamburgerpresse sehr hilfreich.

Dünne Hamburger ohne Bruch und ohne Hilfsmittel

Aber auch ohne Hamburgerpresse kann man gute Ergebnisse bei selbst gemachten Hamburgern erzielen. Diese Tipps helfen: Möglichst flach drücken (zum Beispiel mit einem Teller und Frischhaltefolie oder einem Gefrierbeutel). Und dann das Ergebnis am besten frosten. Zehn Minuten im Tiefkühler reichen meist aus, um für die nötige Festigkeit zu sorgen.

Wenn der Hamburger am Rost kleben bleibt

Hamburger nicht zu früh wenden. Das Fleisch muss erst eine Kruste bilden, dann lässt sich der Hamburger auch meist recht leicht vom Rost lösen. Wer sicher gehen möchte, das dem Bratling auf dem Grill nichts passiert, kann den Grillrost oder den Hamburger mit ein wenig Öl einstreichen.

Welches Fleisch für die Hamburger?

Hackfleisch und das am besten vom Rind. Rinderhackfleisch hat einfach nicht so einen hohen Fettgehalt als zum Beispiel Schweinehack. Wer seine Pattys für die Hamburger aber selber macht kann ruhig auch mal variieren und gemischtes Hackfleisch nehmen. Bei seinen eigenen Hamburgern ist schließlich erlaubt was selbst schmeckt. Absolute Kontrolle über die Qualität des Hackfleischs erhält man natürlich, wenn man dieses selbst durch den Fleischwolf dreht. Natürlich lassen sich Hamburger aber auch aus Lamm, Schwein oder Pute herstellen: Welches Fleisch für Hamburger?

Wie dick sollte ein Hamburger werden?

Die optimale Dicke für den Hamburger Rohling liegt bei etwa 1,5 bis 2 Zentimeter. Dicker bedeutet zu lange Grillzeiten, bei dünneren Bratlingen besteht die Gefahr, dass das Fleisch einfach zu trocken wird oder der Bratling auf dem Grill bricht. Unter einem Zentimeter Dicke sollte ein Hamburger also besser nicht liegen.

Tipps rund ums Grillen

Große Unterschiede zum Grillen von ganzen Fleischstücken gibt es beim Hamburger Grillen eigentlich nicht. Hier dennoch einige Tipps:

  • Das Fleisch kommt erst auf dem Rost, wenn die Glut heiß genug ist. Solange noch Flammen zu sehen sind, hat das Fleisch noch nichts auf dem Grillrost verloren. Der Hamburger wurde verkohlen.
  • Damit die Pattys nicht am Grillrost ankleben, diesen vor dem Grillen mit hitzebeständigem Pflanzenöl einreiben oder bepinseln.
  • Möglichst nur einmal wenden. Am Besten gelingt das Hamburger wenden mit einem Pfannenwender.
  • Wenn sich der Hamburger trotz aller Vorsichtsmaßnahme und der Umsetzung aller Tipps dennoch wölbt, entweder mit einem Pressgewicht beschweren oder versuchen mit dem Pfannenwender für etwas Form zu sorgen. Keinesfalls aber die gesamte Garzeit den Patty mit dem Pfannenwender malträtieren, da er dann seinen Saft verlieren kann.

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