Hamburger selber machen

Selbst gemachte Hamburger Zutaten

Das Ei ist absolut nicht nötig. Eigentlich reicht Rinderhackfleisch aus um leckere selbst gemachte Hamburger herzustellen.

Die Pattys für die Hamburger lassen sich auch ganz einfach selber machen. Dabei gibt es zwei Varianten: Pattys mit Ei und Brötchen oder ganz einfach nur Hackfleisch in die richtige Form bringen. Hier das Grundrezept für leckere selbst gemachte Hamburger.

Grundrezepte für Hamburger

Selbst gemachte Hamburger ohne Ei

– so wie es sein sollte –
Rinderhackfleisch mit Salz und schwarzem Pfeffer am besten mit der Hand gut verkneten. Nur das rohe Hackfleisch, Salz und Pfeffer. Wahre Puristen lassen auch Salz und Pfeffer weg, gewürzt werden kann ja immer noch am Tisch. Aufpeppen lässt sich das ganze allenfalls noch mit etwas Worcestersauce. Gut verkneten, um so stabiler werden die Fleischscheiben später.

Wer das Hackfleisch ohne Gewürze verknetet, kann den Hamburger Rohling vor dem Grillen und während dem Grillen auch noch mit gesalzener flüssiger Butter einstreichen. Das schmeckt auch sehr lecker.

Hamburger gewürzt und mit Ei

Frisches Hackfleisch für selbstgemachte Hamburger

Frisches Rinderhackfleisch ist für selbst gemachte Hamburger die beste Wahl.

Auf 500 Gramm gutes Rinderhackfleisch kommt ein Ei, ein in kaltem Wasser eingeweichtes trockenes Brötchen sowie eine klein gehackte Zwiebel (diese am besten vorher noch in einer Pfanne mit ganz wenig Fett braun-glasig anbraten). Dazu noch etwas mittelscharfer Senf, Salz, schwarzer Pfeffer und edelsüßer Paprika und wer mag auch etwas Petersilie. Alles gut vermengen, auch hier gilt wieder, am besten mit der Hand. Bei großen Mengen hilft aber natürlich auch die Küchenmaschine weiter.

Natürlich eignen sich auch andere Fleischsorten für leckere Hamburger: Welches Fleisch für Hamburger?

Zubereitung der Hamburger Rohlinge

Hamburger Bratlinge formen

Hamburger Bratlinge per Hand (wie hier, leider etwas zu dick) oder mit einer Hamburgerpresse formen.

Aus den jeweiligen Zutaten für die Hamburger einen Teig verkneten. Desto länger man knetet, desto stabiler werden die Hamburger später. Dann aus je 500 Gramm Hackfleisch vier flache Hamburger formen. Die Hamburger sollten wirklich flach werden, damit sie später auch gut zwischen die Brötchenhälften passen. In der Mitte die Pattys dann auch etwas eindrücken, das Fleisch zieht sich auf dem Grill nämlich auch gerne zusammen.
Die Bratlinge für die Hamburger sollten etwas größer werden als das Brötchen selbst.
Inzwischen gibt es auch praktische Hamburger Pressen, die einem das Formen abnehmen. Sehr praktisch vor allem, wenn man mehr als vier Hamburger formen möchte.

Bis zum Grillen die Hamburger kalt stellen.

Hamburger grillen

Hamburger grillen

Und nun kommen die Hamburger zum Grillen – einmal wenden reicht meist.

Wenn der Grill heiß genug ist, die Hamburgerschreiben auf dem Grillrost verteilen. Je nach Dicke der Bratlinge dann pro Seite drei bis vier Minuten einplanen. Nach dem ersten Wenden kann die Oberseite auch mit Käse belegt werden (dann wird es eben ein Cheeseburger). Parallel dazu auch die Brötchenhälften kurz anrösten. Am leckersten schmecken natürlich selbst gebackene Hamburger Brötchen dazu.

Tipps zum Hamburger selber machen

Klingt alles ziemlich einfach, ist es eigentlich auch. Allerdings fällt das Ergebnis manchmal optisch nicht so aus, wie man es gerne hätte. So zieht sich der Bratling gerne mal auf dem Rost zusammen und hat dann nach dem Grillen eher Ähnlichkeiten mit einer Frikadelle als mit einer Hamburgerscheibe. Schmecken tut das zwar trotzdem, aber der Fleischklops passt eben einfach nicht mehr so gut ins Brötchen.

Um das zu verhindern sollte man auf gutes Rinderhack achten. Desto weniger Fett im Fleisch ist, desto weniger Flüssigkeit tritt beim Grillen auch aus. Wer wirklich gerne Hamburger isst, sollte durchaus in Erwägung ziehen, sich für die Grillsaison einen Fleischwolf anzuschaffen. Dann beginnt das Hamburger selber machen bereits bei der Zubereitung des Rinderhacks.

Verhindern kann man das Zusammenziehen auf dem Grill indem man entweder ein Gewicht auf den Hamburger liegt (Hamburgerpresse) oder in dem man mit einem Grilltauglichen Pfannenwender das Fleisch platt drückt.

Zutaten zu den Burgern

Zwiebeln, Salat, Tomaten und natürlich Ketchup und Gurke passen bestens zu den selbstgemachten Hamburgern.

Beim Formen der Pattys sollte man außerdem darauf achten, dass diese wirklich flach werden und in der Mitte die dann auch noch eindrücken. Es gibt auch Hamburger-Fans die darauf schwören, die Pattys nicht sofort auf den Grill zu legen, sondern diese erst tiefzukühlen und sie dann als TK-Pattys zu verarbeiten. Das hilft auch tatsächlich, aber wer spontan grillt hat natürlich nicht immer noch die Zeit, die Hamburger erst zu frosten.

Weitere Tipps rund um das Hamburger selber machen siehe auf der Hamburger-Tipp-Seite. Und hier eine kleine Übersicht rund um den Hamburger an sich. Wer sein Hackfleisch selbst durch den Fleischwolf dreht kann beim Hamburger auch noch herrlich mit verschiedenen Fleischsorten variieren und experimentieren.

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