Der Kälte trotzen – Wintergrillen

Wintergrillen soll in sein. Vor allem mit Gästen. Wer also diesen mal etwas ganz besonderes bieten möchte, packt einfach mal bei eisigen Temperaturen den Grill aus. Hier ein paar hilfreiche Tipps rund um das Wintergrillen.

Schon vorab bei der Einladung und Vorbereitung gibt es einiges zu beachten, damit es ein Grillspaß wird und nicht alle Gäste danach eine handfeste Erkältung vorweisen können:

  • Gäste schon bei der Einladung informieren, das es ein Außenvergnügen wird. Nur so haben die Eingeladenen eine Chance passend (= warm eingepackt) gekleidet zur Grillparty zu kommen.
  • Dennoch noch ein paar Decken, Schals und/oder Jacken bereit halten.
  • Heißer Tee, Glühwein oder heiße Schokolade sorgen für zusätzliche Gemütlichkeit.
  • Das Grillen findet zwar draußen statt. Gegessen und natürlich auch aufgewärmt wird aber im Haus.

Der richtige Standort für den Grill im Winter

Wenn bereits Schnee liegt, kann der Grill auch auf diesem platziert werden. Dann aber zuvor überprüfen, dass hier nur Schnee und kein Eis liegt, nicht das Grill und Grillmeister bei der Grillparty den Abgang machen oder jemand auf dem Weg zum Grill ausrutscht. Der Platz sollte flach und eisfrei sein. Gut wäre, wenn es eine windgeschützte Stelle wäre, denn kalter Wind sorgt nur für unnötige Schwierigkeiten beim Grillen.

Welcher Grill ist bei winterlichen Temperaturen geeignet

Ob Steaks von Holzkohle- oder vom Gasgrill besser schmecken, darüber lässt sich ja bekanntlich bestens streiten. Immerhin im Winter lässt sich die Frage nach dem richtigen Grill leichter beantworten: Holz- oder Holzkohlegrill haben die Nase vorn, denn bei Gasgeräten können die Leitungen bei zu großer Kälte einfrieren.

Als Grill eignete sich ein geschlossenes Gerät besser als ein offener Grill. Es macht doch einen ziemlichen Unterschied, ob nur die Unterseite des Grillguts gegart wird, oder ob auch die Oberseite noch genügend Wärme abbekommt.

Für Gäste, die sich beim Grillen aufwärmen möchten, und natürlich auch für den Grillmeister, kann man praktische Feuerschalen aufstellen. So hat man einen Grill mit Deckel, und wer sich die Hände wärmen möchte, kann sich rund um die Feuerschale positionieren.

Was beim Wintergrillen noch zu beachten ist

Das Grillen im Winter dauert etwas länger. Schon bis der Grill die richtige Temperatur hat, kann es deutlich länger dauern. Daher sollte man unbedingt mehr Holzkohle vorrätig haben als im Sommer. Und da Holzkohle im Winter ja auch nicht so einfach im nächsten Supermarkt erhältlich ist, empfiehlt es sich bereits bei gutem Wetter einen kleinen Vorrat für das Wintergrillen anzulegen.

Dauert das Grillen länger?

Bis normale Steaks auf dem Grill genau richtig sind, dauert es nicht länger als im Sommer. Oder zumindest nicht viel, vor allem nicht, wenn man einen Grill mit Deckel sein eigen nennt. Aber es dauert etwas länger, bis der Grill die richtige Temperatur hat.

Wo wird gegessen?

Klar, auf einem Weihnachtsmarkt bei klirrender Kälte beim Herumschlendern in eine Bratwurst zu beißen, das macht Spaß. Beim geselligen Wintergrillen, bei dem ja meist doch etwas mehr als eine Bratwurst auf den Teller kommt und man sich auch mal hinsetzen möchte, sollte man aber im Haus essen. Nicht das vor lauter klappernden Zähnen das kraftvolle Zubeißen nicht mehr möglich ist 🙂

Auf dem Grill kann beim Wintergrillen das gleiche gepackt werden wie im Sommer. Wenn man wirklich mit Deckel grillt, kann man sich, ein gutes Grillthermometer vorausgesetzt, aber auch mal an größere Stücke wagen. Wer keinen Grill mit Deckel hat, kann aber auch wieder gut auf Hamburger zurückgreifen. Wenn die Hamburger-Scheiben nicht zu dick sind, sind diese auch im Winter auf dem Grill ruckzuck fertig.

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